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Aktualisiert: vor 15 Minuten 52 Sekunden

Gesunde Vollzeit – das neue arbeitszeitpolitische Leitbild

Mi, 29/03/2017 - 06:50
Die Diskussion über die Ausweitung der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeitgrenzen und des Durchrechnungszeitraums macht deutlich, dass es nicht nur um die reine Verlängerung von Arbeitszeit geht. Wesentlich ist nämlich auch, inwieweit die Beschäftigten Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit haben. Um Gesundheit und gesellschaftliche Verträglichkeit der Erwerbsarbeitszeiten mit Flexibilisierungstendenzen in Einklang zu bringen, braucht es ein neues arbeitszeitpolitisches Leitbild: die gesunde Vollzeit.

Späte Geständnisse, neue Erkenntnisse

Mi, 29/03/2017 - 06:48
Die Studie über gedopte westdeutsche Leichtathleten beeinflusst auch die aktuelle Spitzensportreform. Keine Frage, Clemens Prokop wird sich das Buch nächste Woche kaufen. »Ich bin gespannt darauf, die Studie zu lesen, um die neuen Erkenntnisse richtig einordnen zu können«, sagte der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes: »Wie sahen die Strukturen aus, vor welchem Hintergrund geschah das damals?« Die Doktorarbeit von Simon Krivec, in der unter anderem 31 bundesdeutsche Leichtathleten zugeben, in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren anabole Steroide genommen zu haben, sorgt weiter für Wirbel. Auch wenn die Tatsache, dass in Ost und West gedopt wurde, niemanden »mehr wirklich überraschen« kann, wie Prokop sagte, hat die Diskussion um die zu ziehenden Konsequenzen aus der Arbeit, die am Montag veröffentlicht wird, längst begonnen.

„Irgendwann knallt es mal im Fußball“

Mi, 29/03/2017 - 06:46
Wohin rollt der Ball? Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff spricht im Interview über finanzielle Verlockungen aus China, die wachsende Macht der Spieler – und die Angst vor dem ganz großen Crash. Wir haben das Jahr 2030, die WM wird in China gespielt mit 48 Teams. Ist dann die Hälfte der deutschen Nationalmannschaft in der chinesischen Liga beschäftigt? Als Markt wird China natürlich schon sehr wichtig werden, das ist uns allen klar, aber am Ende glaube ich doch, dass der große Fußball sich weiterhin in Europa abspielen wird, dass hier das Zentrum bleiben wird. Es gab immer mal wieder Versuche von Nationen, den Fußball von null auf zu planen, zu entwickeln. Aber nach allem, was ich von Personen gehört habe, die in China schon aktiv sind oder waren, ist das dort noch ein sehr weiter Weg. Zur Attraktivität des Fußballs, auch in der Auswahl des Spielers, zählt natürlich Geld, aber es zählt auch die Leistungsstärke der Liga, Tradition, es zählt Begeisterung, auch die weichen Faktoren spielen eine Rolle.

Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

Mi, 29/03/2017 - 06:43
Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken. Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018.

Chemiewaffen: Giftgas in Syrien

Mi, 29/03/2017 - 06:41
Chemiewaffen in Syrien: Giftgas in Form von Sarin, Chlorgas etc.. Die Al-Qaida-geführten und vom Westen gegen Syrien eingesetzten “Rebellen” begehen Giftgasangriffe auf syrische Bürger und Soldaten “einfach so” zur Kriegsführung oder – überwiegend – um in gemeinsamen False-Flag-Aktionen gemeinsam mit westlichen Medien, Lobbyisten und Politikern die syrische Regierung unter Assad des Giftgas-Kriegsverbrechens zu beschuldigen (obwohl ein solcher Einsatz gegen die eigene Bevölkerung

Super-Schulz gib Deutschland Sinn des Lebens zurück

Di, 28/03/2017 - 21:08
Martin Schulz ist ein großer kleiner Mann. Bisher haben die wenigsten seine Heiligkeit erkennen können. Noch viel weniger wissen gerade die Deutschen, dass ausgerechnet er ihnen im Jahre 2014 den Sinn des Lebens zurückgegeben hat. Dem eiligen St. Martin kann gar nicht genug gedankt werden, dass nach Jahrzehnten der Irrungen und Währungen, das neue Deutschland nebst der Deutschen in vierter Generation nach dem Holocaust, endlich den Sinn des Lebens wiedererlangt hat.

Kampf um die Randmeere: NATO-Russland-Rivalität in Ostsee und Schwarzem Meer

Di, 28/03/2017 - 21:01
Deutsche Militärstrategen diagnostizieren eine wachsende Bedeutung der Ostsee und des Schwarzen Meers für den Machtkampf des Westens gegen Moskau. Die beiden "Randmeere" seien für Russland ungemein wichtig, heißt es in einer aktuellen Analyse, die in der Fachzeitschrift "MarineForum" publiziert worden ist. Sei die Ostsee für den russischen Seehandel als "Tor in den Atlantik" unverzichtbar, so sei das Schwarze Meer für die russische Marine ein strategisch zentrales "Sprungbrett ins Mittelmeer", das Einflussmaßnahmen in Nah- und Mittelost bis in den Indischen Ozean ermögliche. Während die NATO die Zugänge zu den beiden "Randmeeren" kontrolliert, sucht Moskau seine strategischen Positionen dort zu konsolidieren und stärker aus dem Schwarzen Meer ins Mittelmeer auszugreifen. Die NATO bemühe sich um Gegenmaßnahmen, um Russland wieder weiter zurückzudrängen, heißt es im MarineForum. Auch die Bundesrepublik baut hre Aktivitäten aus, tritt verstärkt im und am Schwarzen Meer auf - und lädt Marinen aus Ländern, mit denen sie kooperiert, zu gemeinsamen Manövern in die Ostsee ein.

Dirk Müller hat die Schnauze voll. Nicht nur er.

Di, 28/03/2017 - 20:57
Gibt es heute noch einen normal empfindenden und bestens informierten Menschen, dem nicht schon beim bloßen Gedanken an die Zustände in Staat und Gesellschaft und in der Welt überhaupt, an die dreisten Lügen und Betrügereien und die in sämtlichen Bereichen verursachten brandgefährlichen Verwerfungen die Galle hochkäme? Den einen oder anderen fällt es gewiss bereits schwer, nicht die Hoffnung aufzugeben, dass bei den dafür Verantwortlichen, gerade trafen sie sich bei Champagner und Kaviar in Rom, Weisheit und wahre Kultur noch obsiegen. Dirk Müller, Börsenmakler, gehört zu jenen, die des Unzumutbaren wegen gehörig empört sind. Es reicht ihm, ja, er hat regelrecht die Schnauze voll, aber er gibt deshalb noch nicht auf, hoffentlich.

Das unwürdige Spiel der Gesinnungsdemokratie

Di, 28/03/2017 - 20:56
Es ist eine altbewährte demokratische Tradition, dass das älteste Mitglied die konstituierende Sitzung eines Parlaments leitet, bis die Abgeordneten einen Parlamentspräsidenten gewählt haben. Nie stand dieses Kriterium zur Debatte. Nicht einmal, als die umgetaufte SED nur wenige Jahre nach dem Ende der kommunistischen Terrorherrschaft in zwei aufeinanderfolgenden Wahlperioden den sogenannten Alterspräsidenten des Deutschen Bundestages stellte. Nun will Bundestagpräsident Norbert Lammert die Geschäftsordnung ändern lassen: Nicht mehr der an Jahren älteste, sondern der am längsten im Bundestag sitzende Parlamentarier soll die erste Sitzung eröffnen und bis zur Wahl des Präsidenten leiten. Der Vorstoß geht zulasten der AfD, die gleich zwei aussichtsreiche Kandidaten stellt, deren Lebensalter sie für den Alterspräsidenten qualifiziert. Wenig kann Lammert ins Feld führen, um seine „Lex AfD“ zu maskieren.

Zum Tod von Christine Kaufmann

Di, 28/03/2017 - 20:53
Kinderstar der Nachkriegszeit, Schauspielerin in Hollywood, Talkshow-Rednerin: Egal, was Christine Kaufmann machte, sie entfaltete eine magische Anziehungskraft. Ein Nachruf: Diese Frau hat auf sympathische, sehr erfrischende Art einen an der Waffel - das war der Eindruck, den man von Christine Kaufmann haben konnte, wenn man sie vor allem durch ihre vielen Talkshow-Auftritte kannte. Ihr Augenaufschlag, ihr glasklarer Blick und das heitere Lächeln, mit denen sie in den vergangenen 25 Jahren ihre Ausführungen über Sex und Liebe, ihren Plan für das Leben nach dem Tod und ihre Ansichten zu gefühlt mindestens 300 anderen Themen verkündete, machten sie zu einer dauerstrahlenden und ein bisschen außerirdischen Erscheinung im deutschen Fernsehen.

Koalition will Regeln für Alterspräsidenten im Bundestag ändern

Di, 28/03/2017 - 20:51
Der Alterspräsident, der die erste Bundestagssitzung nach der Wahl leitet, soll künftig nach parlamentarischen Dienstjahren bestimmt werden und nicht mehr nach Lebensjahren. Nach der alten Regelung könnte die AfD - sollte sie in den Bundestag einziehen - den Alterspräsidenten stellen. Nach der neuen Regelung wäre es wohl Wolfgang Schäuble. Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland spricht von "Tricksereien".

Portugal zeigt Alternativen zur Austeritätspolitik

Di, 28/03/2017 - 20:48
Portugal, Italien, Griechenlands und Spanien das waren die südeuropäischen Länder, die in den vergangenen Jahren im Fokus der europäischen Aufmerksamkeit standen, wenn es um sogenannte „Sparprogramme“ und Austerität ging. Während Griechenland aktuell wieder in den Medien ist, weil die Schulden weiter steigen, und Spanien von sich Reden machte, weil es keine Regierung bilden konnte, ist Portugal aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden, dabei wäre ein Blick auf die Erfolge der portugiesischen Regierung spannend, für alle, die immernoch am Dogma des Sozialabbaus als Mittel zum Wachstum festhalten.

Ein Jäger als Gejagter

Di, 28/03/2017 - 20:47
Man will sich mit Anis Amri, der mit 14 oder mehr Identitäten in Deutschland unterwegs war, eigentlich wirklich nicht mehr beschäftigen. Sozialbetrug und andere Straftaten hatten den Tunesier früh den Behörden bekannt gemacht. Die für ihn zuständige Ausländerbehörde in Kleve wollte den außergewöhnlich Auffälligen schon im Jahre 2016 per Ministerentscheid außer Landes bringen lassen. Die Entgegnung vom NRW-Innenministerium: „Abgelehnt“. Seit Februar 2016 wurde Amri zudem vom LKA in Düsseldorf als islamistischer Gefährder eingestuft. Konsequenzen? Keine. 12 Tote später. Ralf Jäger, der NRW-Innenminister, der durch ein beherztes Eingreifen das Attentat auf dem Weihnachtsmarkt von Berlin hätte verhindern können, rechtfertigte sich so: „Wir können in einem Rechtsstaat Gefährder nicht einfach vorsorglich wegsperren.“

Orbán, der innere Feind Europas

Di, 28/03/2017 - 20:45
Nur wenn jede Nation sich selbst um seine Sicherheit und seinen Wohlstand kümmert, kann Europa funktionieren. Das ist die paradoxe Konklusion des ungarischen Premiers Orbán, die er beim 60. Jubiläum der Römischen Verträge ausstieß, obwohl er die gemeinsame Erklärung "gut für Ungarn" findet. Dass die EU bis heute keine wirksamen Mittel gegen ihre inneren Feinde und Rosinenpicker anwendet, ist eigentlich ihre größte Schwäche. "Keine Feiererklärung wird irgendetwas ändern. Wir können nur stolz auf Europa sein, wenn wir auf unsere eigenen Länder stolz sind", erklärte der Premier, der erst noch vor wenigen Tagen rief, dass man "Brüssel stoppen" müsse und es "keine Europäer, nur europäische Nationen" gebe.

USA: Will Trump über Parteigrenzen hinweg regieren?

Di, 28/03/2017 - 20:44
Stabschef Reince Preibus kündigt an, dass die Republikaner künftig den eigenen Freedom Caucus außen vor lassen und sich stattdessen bei den Demokraten Mehrheiten suchen könnten - Repräsentantenhaussprecher Ryan wackelt. Am Freitag sagte der republikanische Repräsentantenhaussprecher Paul Ryan eine bereits am Tag zuvor verschobene Abstimmung über den von ihm ausgehandelten American Health Care Act (AHCA) ab, der das Obamacare-Krankenversicherungssystem ersetzen sollte. Der Grund dafür war, dass deutlich mehr als 21 Republikaner vorher angekündigt hatten, gegen den Entwurf zu stimmen, weshalb er keine Chance auf eine Mehrheit hatte.

Guter Journalismus braucht Selbstbewusstsein

Di, 28/03/2017 - 20:43
ZDF-Chefredakteur Peter Frey plädiert dafür, dass Journalisten in Zeiten von Fake News und erodierendem Vertrauen in die Medien wieder selbstbewusster auftreten. Das gebiete schon allein die gesellschaftliche Verantwortung: "Wir müssen dafür sorgen, dass das Virus des Zweifels am Journalismus nicht in die Mitte der Gesellschaft überspringt". "Elite-Medien", "Alt-Parteien", "alternative Fakten" – es sind solche Begriffe, mit denen Populisten versuchen, die Glaubwürdigkeit der Medien anzugreifen und die Gesellschaft zu polarisieren. Wir haben uns zu lange von diesen diffamierenden Begriffen treiben lassen. Es ist höchste Zeit, der Verunsicherung Einhalt zu gebieten und die weitere Debatte mit journalistischem Selbstbewusstsein zu führen.

So etwas wie Verrat

Di, 28/03/2017 - 20:24
Adan Haddad, ein Angehöriger des in Algerien ansässigen Berbervolkes der Kabylen, ist ein Intellektueller ohne Universitätsabschluss. An der Pariser Metro-Station Strasbourg-Saint Denis hat er seit vielen Jahren einen Zeitungskiosk, vor dem sich jeden Vormittag seine Freunde zum kleinen politischen Plausch versammeln. Die meisten von ihnen werden bei der Präsidentschaftswahl Jean-Luc Mélenchon wählen, den Kandidaten des Parti de Gauche (Linkspartei). Einen Mann, der wie sie seine Wurzeln im algerischen Maghreb hat und dem sie vertrauen. Zumindest bei der ersten Stimmabgabe am 23. April wollen sie für ihn votieren, denn ob er die entscheidende Stichwahl am 7. Mai erreichen wird, ist mehr als fraglich. Mélenchon kommt, wie sein sozialistischer Konkurrent Benoît Hamon, in den aktuellen Umfragen auf nicht einmal 15 Prozent der Wählerstimmen. Beiden fehlen somit rund zehn Punkte für das Erreichen der zweiten Runde.

EU-Gipfel in Rom von Streit und Kriegsdrohungen überschattet

Di, 28/03/2017 - 20:22
Am 25. März versammelten sich die Staatschefs der Europäischen Union (EU) in Rom, um den 60. Jahrestag der Verträge von Rom zu begehen. Trotz Großbritanniens Entscheidung vom letzten Juni, die EU zu verlassen, wurde alles getan, um die ungebrochene Einheit Europas zu betonen. Dessen ungeachtet bot der Gipfel ein Bild der zunehmenden Konflikte und Klassenspannungen, die die EU zerrreißen. In der Tat könnte der 60. Jahrestag der Römischen Verträge auch der letzte gewesen sein. Schon im Mai könnte die Wahl einer neo-faschistischen Präsidentin in Frankreich dazu führen, dass das Land die EU und den Euro-Raum verlässt. So warnten denn auch Vertreter aller Parteien vor der wachsenden Kriegsgefahr und dem Auseinanderbrechen Europas, aber keiner konnte ein klares Konzept vorlegen, wie der Sturz in den Abgrund zu verhindern sei.

Wohin sind die Arbeiter verschwunden?

Di, 28/03/2017 - 20:19
In den USA sind in diesem Aufschwung Millionen an Arbeitern „verschwunden.“ Jetzt ist klar, wo sie sind. Die regionale Notenbank von Dallas hat durch eine Studie geklärt, wohin die Arbeiter verschwunden sind. Die Sache beschäftigt seit langem die Notenbanken und die Politik. Es geht dabei im Kern um die Partizipationsrate. Vor der Krise arbeiteten insgesamt 62,8 % der Bevölkerung. Während der Krise sank dieser Wert auf 58 % und hat sich seither auf 60 % erholt. Die Erholung der Partizipationsrate ist sehr langsam und bleibt hinter früheren Aufschwüngen zurück. Es wird gerätselt, woran das liegt, denn ohne eine korrekte Erklärung lässt sich auch keine sinnvolle Politik gestalten, die dem Trend entgegenwirkt.

Europäischer Gerichtshof: Die Sanktionen gegen Russland sind rechtens

Di, 28/03/2017 - 20:17
Die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen russische Konzerne sind nach Ansicht des Gerichtshofs der EU (EuGH) rechtens. Die Prüfung der Richter erfolgte nach einer Klage des russischen Ölkonzerns Rosneft. Das Urteil ist nicht anfechtbar. Eine Prüfung der Maßnahmen habe nichts ergeben, was die Gültigkeit des EU-Beschlusses und der dazugehörigen Verordnung berühren könnte, urteilten die Luxemburger Richter am Dienstag. Die Sanktionen gegen den vom Staat kontrollierten Ölkonzern Rosneft und andere russische Firmen bleiben damit bestehen.

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