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Aktualisiert: vor 21 Minuten 1 Sekunde

Deutschland als Prothese

Mo, 24/07/2017 - 13:57
Zeiten der Krise lassen den privaten Wahn und die Idiosynkrasien üppig ins Kraut schießen. Der forcierte gesellschaftliche Wandel lockert traditionelle Anpassungsgefüge und lässt lebensgeschichtlich erworbene Orientierungsmuster und Modi der Selbstwertregulation hinfällig werden. Das wachsende Auseinanderklaffen der lebensgeschichtlichen Prägungen und aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen macht krank und verrückt: Menschen, die an tradierten Denk- und Verhaltensmustern festhalten, die von außen nicht mehr gestützt und bestätigt werden, geraten schnell in eine Position abseitiger Starrheit, die wahnhafte Züge annehmen kann.

Wenn Politiker Kritiker fressen

Mo, 24/07/2017 - 13:52
Weil sie demokratisch gewählt wurden, reißen Autokraten wie Trump, Erdoğan und Kaczyński das Recht auf die letzte Entscheidung an sich. Mit Gewaltenteilung hat das nichts mehr zu tun. Jarosław Kaczyński, der Chef der polnischen Regierungspartei, beschimpft seine politischen Gegner als "Verräterfressen" und "Kanaillen". Er tut das nicht am Stammtisch seiner Freunde, sondern am Mikrofon des Parlaments. Er hat die Kontrolle über sich verloren. Er will sich selbst nicht kontrollieren, und er will seine Politik nicht kontrollieren lassen.

Kartellverdacht bei Autobauern: "Keine falsch verstandene Rücksicht mehr"

Mo, 24/07/2017 - 13:49
Der Verdacht geheimer Absprachen deutscher Autobauer zum Schaden von Verbrauchern und Zulieferern droht zu einer weiteren Gefahr für die Branche zu werden. Knapp zwei Wochen vor einem Berliner Spitzentreffen zur Frage, wie überhöhte Werte von Stickoxid gesenkt werden sollen, berichtete der Spiegel über ein angebliches Autokartell. Demzufolge sollen Vertreter von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler sich schon seit den 90er Jahren gemeinsam über Technik, Kosten und Zulieferer verständigt haben. Die EU-Kommission prüft solche Hinweise, wie sie am Samstag mitteilte.

»Dritte Intifada«

Mo, 24/07/2017 - 13:45
Proteste in den besetzten Gebieten und Israel halten an. Präsident Abbas unterbricht Zusammenarbeit mit israelischen Behörden. Die Demonstrationen, die vor zehn Tagen in Ostjerusalem begannen, haben sich auf die besetzte Westbank und auf Teile Israels ausgeweitet. Bis Sonntag mittag kamen fünf Palästinenser ums Leben. Ein 19jähriger aus einem Dorf bei Ramallah tötete drei Bewohner einer benachbarten Siedlung militanter Zionisten durch Messerstiche. Vier der getöteten Demonstranten waren sehr junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren, nur der fünfte hatte das 20. Lebensjahr überschritten. Einer von ihnen starb, als eine von ihm mitgeführte »Benzinbombe« vorzeitig explodierte.

Außenminister sind keine Propagandaminister

Mo, 24/07/2017 - 13:43
Meine geneigten und intelligenten Leserinnen, wie auch die interessierten Leser werden sich in den letzten Jahren selbständig ein Bild gemacht haben, ob diese Grundsätze von der deutschen Diplomatie beachtet und angewendet wurden. Zum Beispiel im Umgang mit unliebsamen Dissidenten wie Orban, Trump, Szydło, Berlusconi, Erdogan, Putin, Klaus, May, Netanjahu, Assad, König Salman etc. Früher hatte man beispielsweise die Botschafter sorgfältig ausgewählt. Volker Beck hätte man nicht zum Vatikan entsendet, Martin Schulz nicht nach Israel, Peer Steinbrück nicht in die Schweiz und Claudia Roth nicht nach Teheran.

Lohnarbeit schlimmer als Sklaverei

Mo, 24/07/2017 - 13:41
Es geschieht soviel in der Welt, dass man kaum noch weiß, wo man anfangen soll, die bedenklichen Entwicklungen aufzuzeigen. Dirk Müller (also: Mister Dax) warnte kürzlich in einer Videobotschaft vor der Einführung der künstlichen Intelligenz – die würde uns alle fertig machen. Auf You tube erzählte mir ein Geheimdienstler aus Südosteuropa, dass Deutschland dicht vor einem Bürgerkrieg steht, getragen von den neuen Einwanderern. War ein Fernsehinterview. Sowas – kommt woanders ins Fernsehen … und hier dürfen wir noch nicht einmal darüber diskutieren, ob wir Einwanderungsland werden wollen oder nicht.

Ed Sheeran: Die Welt liebt es, ihn zu hassen

Mo, 24/07/2017 - 13:38
Mit unverbindlichen Radiosongs hat sich Ed Sheeran unter die größten Popstars gemogelt. Er darf sogar bei "Game of Thrones" und den "Simpsons" auftreten. Warum bloß? Ed Sheeran saß auf einem Baumstumpf und sollte wie ein Ritter aussehen. Mit Brustpanzer und Sankt-Martins-Umhang hatte man den Popstar und Jungschauspieler für eine Gastrolle in der Auftaktfolge zur siebten Staffel Game Of Thrones hergerichtet. Er sang dort ein paar Zeilen über wärmende Frauenhände, aß ein verkohltes Kaninchen und lächelte recht freundlich an der Kamera vorbei. Sein Auftritt dauerte kaum drei Minuten, beschäftigte das Internet aber noch drei Tage später.

Die M-Frage

Mo, 24/07/2017 - 13:36
Am 18. August startet die Bundesliga in ihre neue Saison. Viele Augen werden sich auf Thomas Müller richten. Wenn das Sommerloch im Profi-Fußball am tiefsten ist, dann zählt nicht das, was auf`m Platz passiert, sondern auf dem Transfermarkt. Während die Welt auf einen möglichen Wechsel von Superstar Neymar zu Paris St. Germain schaut oder auf das erfolglose Liebeswerben von Real Madrid um Giannluigi Donnarumma, das momentan wohl größte Torwarttalent dieser Erde vom AC Mailand, gibt es hierzulande immerhin den Zugang von James Rodriguez zu vermelden.

Wenn Regierungen das "gute Verhalten" ihrer Bürger per Punktesystem belohnen

Mo, 24/07/2017 - 13:34
Als ich Ende 2015/Anfang 2016 zwei Artikel zum Thema „Sesame Credit“ schrieb, leitete ich beide mit dem nachfolgenden Worten ein: "Schon einmal von „Sesame Credit“ gehört? Nein? Macht nichts, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis das, was sich hinter diesem Namen verbirgt, auch in Europa und Deutschland diskutiert wird. „Sesame Credit“ ist so etwas wie die „Schufa des Sozialverhaltens“, heißt, dass jeder Bürger in China zukünftig bewertet wird."

Erdogan-Bashing als Teil des deutschen Wahlkampfs

Mo, 24/07/2017 - 12:16
Nach den Wahlen wird es wieder um die ökonomischen und geopolitischen Interessen zwischen den Eliten beider Länder gehen. "Wir sind sicher, dass wir sie nicht verlieren werden", beteuerte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und meinte die in Deutschland lebenden Menschen mit biografischem Hintergrund in der Türkei. Ihnen hat er in einem Offenen Brief, in zweisprachiger Form von der Bild-Zeitung veröffentlicht, die neue harte Haltung der Bundesregierung zur Türkei zu erklären versucht. Die Angst, diese Menschen zu verlieren, ist durchaus mehrdeutig. Wie die Ergebnisse des Referendums zum autoritären Staatsumbau in der Türkei zeigen, findet der Erdogan-Kurs dort durchaus Zustimmung.

Trump dreht der syrischen „Revolution“ den Geldhahn zu

Mo, 24/07/2017 - 12:15
Am 19. Juli meldete die Washington Post, dass die Trump-Regierung die seit fünf Jahren andauernde Geheimoperation der CIA zur Ausbildung, Bewaffnung und Bezahlung islamistischer Milizen in Syrien einstellt. Diese Meldung hat den erbitterten politischen Krieg in Washington um die angebliche „Zusammenarbeit“ zwischen Trump und Moskau weiter verschärft. Der Republikaner John McCain, Vorsitzender des Militärausschusses des Senats, erklärte dazu: „Ohne eine breitere Strategie für Syrien ist jedes Zugeständnis an Russland verantwortungslos und kurzsichtig.“ Er veröffentlichte diese Stellungnahme während seines Genesungsurlaubs in Arizona nach einer Operation eines Gehirntumors.

Die USA haben bisher nur ein Fünftel ihrer tödlichen Drohnenangriffe zugegeben

Mo, 24/07/2017 - 12:13
Aus einer neuen Studie geht hervor, dass die US-Regierung bisher nur ein Fünftel der von ihr veranlassten Drohnenangriffe zugegeben hat, und in der “Rheinpfalz” war zu lesen, dass die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ihre Ermittlungen zur Beteiligung der Air Base Ramstein am US-Drohnenkrieg eingestellt hat. In den letzten Jahren haben die USA Drohnenangriffe in der ganzen Welt durchgeführt – sogar weit entfernt von Kriegsschauplätzen. Sie haben zugegeben, dass bei den vom Präsidenten Barack Obama angeordneten Drohnenangriffen in Ländern wie Pakistan, Somalia und dem Jemen zwischen 2.867 und 3.138 Menschen getötet wurden. Obama hat bis in die letzten Tage seiner Präsidentschaft mehr Transparenz im US-Drohnenkrieg versprochen und deshalb auch eine Schätzung zur Anzahl der Drohnenopfer veröffentlichen lassen.

Kafkaeskes Szenario

Mo, 24/07/2017 - 12:07
In Istanbul beginnt heute der Prozess gegen 17 Mitarbeiter der oppositionellen Tageszeitung Cumhuriyet. Am 24. Juli 1908 erzwangen die durch einen Militärputsch an die Macht gekommenen Jungtürken vom osmanischen Sultan die Wiedereinsetzung der Verfassung. Auf den Tag genau 109 Jahre nach der damit verbundenen – vorübergehenden – Aufhebung der Pressezensur im Osmanischen Reich stehen am heutigen Montag in Istanbul 17 Mitarbeiter der ältesten türkischen Tageszeitung Cumhuriyet (Republik) unter dem Vorwurf der Terrorismusunterstützung vor Gericht.

Polen: Präsident Duda kündigt Veto gegen Justizreform an

Mo, 24/07/2017 - 12:05
Im Streit über die umstrittene Justizreform stellt sich der polnische Präsident Andrzej Duda gegen die nationalkonservative Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Die Gesetze zum Obersten Gerichtshof und zum Landesrichterrat müssten geändert werden, sagte das Staatsoberhaupt in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Das Gesetz zum Obersten Gerichtshof stärkt nicht das Gerechtigkeitsgefühl der Bevölkerung, sagte Duda, der sich damit erstmals gegen den PiS-Vorsitzenden Jarosław Kaczyński stellt.

„E-Sport wird die größte Sportart des Planeten“

Mo, 24/07/2017 - 12:03
Computerspiele seien eher Sport als Golf, Formel 1 und Schach, sagt Ralf Reichert, Chef der führenden E-Sport-Plattform ESL. Er kämpft um formale Anerkennung seines Sports und träumt von Olympia. Die E-Sport-Lobby kämpft darum, dass Sport-Computerspiele offiziell als Sportart anerkannt werden. Das fordert Ralf Reichert, der Geschäftsführer der Electronic Sports League (ESL), der weltweit führenden Plattform für Computerspiel-Meisterschaften, im Interview mit der Welt am Sonntag.

ZDF-Sommerinterview: Steinmeier präsentiert sich trotz Krisen souverän

Mo, 24/07/2017 - 12:00
USA-Kritik bleibt unerwünscht. Mr. Mutmacher hat sich beim Sommerinterview des ZDF in Bad Saltzuflen den Fragen von Bettina Schausten, der Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, gestellt. Dabei präsentiert sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trotz Krisen souverän, bestätigt sein Amt, welches er vor gut vier Monaten antrat. „Berlin Direkt“ legt großen Wert darauf, im Anschluß weitere Politiker aus der ersten Reihe im Wahlsommer zu interviewen, nachdem im Jahre 1988 das erste dieses Sendeformats unter dem Titel „Bonn direkt“ ausgestrahlt worden war.

Attac "erpresst" Epoch Times zu genehmer Berichterstattung

Mo, 24/07/2017 - 11:58
NGOs spielen im politischen und öffentlichen Leben eine dubiose Rolle. Während die einen als Schlepper von Flüchtlingen ins Gerede gekommen sind, ist die Rolle, die andere beim Ausbruch der Gewalt durch Demonstranten gegen den G20 in Hamburg spielen ungeklärt. Attac!, das an seinen Infoständen Material vertrieben hat, das Gewalt befürwortet, tut einiges, um diese Tatsache zu verschleiern, selbst "Erpressung" von Redaktionen scheint zum Repertoire zu gehören.

Bolivien erklärt „völlige Unabhängigkeit“ von IWF und Weltbank

Mo, 24/07/2017 - 11:58
„Am heutigen Tag im Jahr 1944 endete die Bretton Woods-Konferenz, bei der der IWF und die Weltbank gegründet wurden“, schrieb Morales in einem Twitter-Beitrag. „Diese Organisationen diktierten Bolivien und der Welt ihr wirtschaftliches Schicksal. Heute können wir sagen, dass wir völlig unabhängig von ihnen sind.“

Blick auf den Goldpreis sagt Goldige Zeiten voraus

Mo, 24/07/2017 - 11:56
Heute möchte ich mir mit Ihnen einmal den Goldpreis aus charttechnischer Sicht betrachten. Zur Hilfe nehme ich mir dabei den Ichimoku Kino Hyo. Sie kennen vermutlich meine Analysemethode und erhalten somit hier für das Thema „Goldige Zeiten voraus?“ einen weiteren Baustein in der Entscheidungsfindung. Die Chartbilder erstrecken sich auf mehrere Zeitebenen. Beginnend mit dem Tageschart.

Ende der westlichen Wertegemeinschaft

Mo, 24/07/2017 - 10:58
''Wahlbeobachtung durch die OSZE in Deutschland bei der Wahl zum Deutschen Bundestag-Vorstufe zur ''farbigen Revolution?''. Man hat Erfahrung mit der Wahlbeobachtung durch die KSZE/OSZE und diese ist durchaus zwiespältig. Dabei macht es fast keinen Unterschied, ob sich nun eine Delegation der Parlamentarischen Versammlung der heutigen OSZE oder seitens der Regierungsrepräsentanz der OSZE-Mitglieder in Warschau für u. a. Wahlen auf den Weg in ein Mitgliedsland macht.

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