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Aktualisiert: vor 19 Minuten 47 Sekunden

Internationale Hilfe für Opfer der schweren Regenfälle in Peru

vor 4 Stunden 35 Minuten
Nach übereinstimmenden Berichten des peruanischen Zivilschutzes und des Zentrums für Operationen des Nationalen Notstandes ist die Zahl der Todesopfer infolge der schwersten Niederschläge seit Jahrzehnten auf 90 gestiegen, weitere 15 Personen werden noch vermisst. Aufgrund der Sturzfluten, Überschwemmungen und Schlammlawinen hat die peruanische Regierung in 750 Distrikten in 13 Regionen des Landes den Notstand erklärt, zahlreiche Gemeinden sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Unterdessen läuft die internationale Hilfe an. Insgesamt sind circa 742.000 Personen direkt von den seit Wochen anhaltenden Regenfällen betroffen.

Trumps Klimapolitik: Ziemlich fossil

vor 4 Stunden 37 Minuten
Es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Umweltpolitik, ein rabenschwarzer. Amerikanische Kohlekraftwerke dürfen nun weiterhin ihre Abgase ungefiltert in die Luft blasen. Öffentliches Land wird für den Kohleabbau freigegeben. Donald Trump geht es um die Kohle und das darf man in diesem Fall durchaus doppeldeutig verstehen. Der Kohleindustrie verspricht er ein goldenes Zeitalter und man fragt sich, wie ein Geschäftsmann so falsch liegen kann.

Kindergeld: Der Sog der Solidarität

vor 4 Stunden 41 Minuten
Erst gar kein Problem, dann ein ganz kleines, dann eine nationale Frage, die schnellstens beantwortet werden muss. Und kaum vier Monate später, die Schlachtenbummler sind weitergeeilt und kämpfen nun um die Türkei, Pegida ist eingeschlafen und die AfD im Saarland beinahe gescheitert, beruhigen sich die Gemüter. Die Kürzung des deutschen Kindergeldes für in europäischen Partnerstaaten lebende Kinder von Ausländern, die in Deutschland arbeiten, ist abgesagt. Das entsprechende Gesetz, vor Jahren noch für perfekt erklärt, zuletzt aber von allen Seiten attackiert, muss nicht mehr und es kann auch nicht geändert werden. Deutschland hatte bei der EU-Kommission eigens um Erlaubnis gefragt, war aber mit dem Ansinnen gescheitert, die derzeit alljährlich fällige Summe von rund einer halben Milliarde Euro künftig im eigenen Land behalten zu wollen.

Zwei Millionen Menschen protestieren in Chile

vor 4 Stunden 44 Minuten
Am vergangenen Sonntag haben in Chile erneut massenhafte Demonstrationen stattgefunden. Die aktuelle Bewegung gegen das private Rentensystem ist so groß wie keine andere Protestbewegung in dem südamerikanischen Land. Die Privatisierung der bis dahin öffentlichen Rentenkassen hatte noch der Diktator Augusto Pinochet durchgesetzt. „Das Problem betrifft die ganze chilenische Gesellschaft. Deswegen rufen wir dazu auf, keine parteipolitischen Fahnen auf die Demonstrationen mitzubringen“ erklärte Mauricio Mattus von der Rentenbewegung No+AFP. Er versichert: „Wir sind unabhängige Bürger und weder ideologisch noch parteilich gebunden.“ Die chilenischen Arbeitnehmer sind bereits seit dem Jahr 1981 gezwungen, zehn Prozent ihres Lohns in private Pensionsfonds einzuzahlen, abgekürzt AFP. Daraus hat sich inzwischen ein Kapital von über 175 Milliarden Euros entwickelt

Sternbildung an unerwartetem Ort

vor 4 Stunden 46 Minuten
Sterne können offenbar selbst in ziemlich turbulenter Umgebung entstehen: Wie Astronomen entdeckt haben, bilden sich neue Sterne sogar in den heftigen Materiewinden, die von einem aktiven supermassereichen Schwarzen Loch im Herzen einer Galaxie ausgehen. Das belegen erstmals Beobachtungen an zwei 600 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien. Sollte sich dies auch für andere Galaxien bestätigen, hätte dies weitreichende Bedeutung für unser Verständnis von Galaxieneigenschaften und -entwicklung.

Das Wahljahr 2017 erinnert an 1998 – aber nur teilweise

vor 4 Stunden 48 Minuten
Es schwingt natürlich viel Hoffnung mit, wenn Sozialdemokraten und nicht wenige publizistische Beobachter beim Blick auf den 24. September 2017 gerne an das Wahljahr 1998 erinnern. Damals hätten die Deutschen vom „ewigen“ Helmut Kohl einfach genug gehabt. Das habe den Weg für die Kanzlerschaft Gerhard Schröders geebnet. So werde es 2017 auch sein: Angela Merkel abgewählt und Martin Schulz ihr Nachfolger. Der Schulz-Hype ist nach dem eher mageren SPD-Ergebnis an der Saar inzwischen abgeflacht. SPD-Funktionäre hatten dem Volk vormachen wollen, der Trump aus Würselen könne über Wasser gehen. Jetzt ist der „Gottkanzler“ in der Saar richtig nass geworden.

Metall-Bergbauindustrie in El Salvador vom Parlament verboten

vor 4 Stunden 51 Minuten
Das Parlament (Assamblea Nacional) von El Salvador ergreift eine drastische Massnahme zum Schutz des Trinkwassers des Landes, das zu neunzig Prozent durch toxische Substanzen verunreinigt ist. Am Mittwoch, den 29.3.2017 verabschiedete der Kongress von El Salvador mit parteiübergreifender Mehrheit ein Gesetz, das die Erkundung, den Abbau und die Verarbeitung (meist durch Auslaugung mit toxischen Stoffen) von allen Metallvorkommen, wie die Goldlagerstätten, im Land nicht mehr erlaubt.

Triumph des Populismus - Bulgarien hat ein neues Parlament

vor 6 Stunden 1 Minute
Bei einer Wahlbeteiligung von knapp über 50 Prozent wurden ausschließlich Parteien mit unverkennbar populistischen Tendenzen ins Parlament gewählt. Boiko Borsissov hat in den vergangenen zehn Jahren ein knappes Dutzend Wahlen in Bulgarien gewonnen. Dennoch musste überraschen, dass er bei den vorgezogenen Wahlen zur 44. Bulgarischen Volksversammlung am vergangenen Sonntag eine einfache, aber deutliche Mehrheit der Stimmen errang. Bereits zweimal hat der Vorsitzende der rechtsgerichteten Partei "Bürger für eine Europäische Entwicklung Bulgariens" (GERB) sein Mandat als Ministerpräsident vorzeitig aufgegeben. So stand nicht unbedingt zu erwarten, dass er mit dem Versprechen von "nachhaltiger Politik" für ein "stabiles Bulgarien" zum dritten Mal den Regierungsauftrag der Bulgaren erhalten würde.

Friedman als US-Botschafter für Israel vereidigt

vor 6 Stunden 6 Minuten
Der Anwalt David Friedman als neuer US-Botschafter für Israel vereidigt worden. Vizepräsident Mike Pence nahm ihm am Mittwoch in einer Zeremonie in Washington den Amtseid ab. Friedman war bisher Anwalt für Donald Trump in Immobilienfragen. Er gilt als ausgesprochen siedlerfreundlich. Nach seiner Nominierung sagte er, er gehe davon aus, künftig in Jerusalem zu arbeiten. Die US-Botschaft liegt seit 68 Jahren in Tel Aviv. Friedman hatte Jerusalem als ewige Hauptstadt Israels bezeichnet.

Türkei erklärt Militäreinsatz in Nordsyrien für beendet

vor 6 Stunden 8 Minuten
Die Türkei hat ihre Militäroffensive im Norden Syriens für beendet erklärt. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem Sender NTV, die Operation „Schutzschild Euphrat“ sei erfolgreich abgeschlossen worden. Türkische Streitkräfte waren im August in das Nachbarland vorgerückt, um dort mit verbündeten syrischen Rebellen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorzugehen. Zudem sollte der Einsatz verhindern, dass die Kurden in der Region weitere Gebiete erobern.

Breitband in Deutschland: Bitte warten

vor 6 Stunden 10 Minuten
Nutzer müssen damit rechnen, die von ihrem Netzbetreiber versprochenen Bandbreiten im Alltag nicht zu erreichen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervor, die erstmals eine detaillierte Statistik (PDF) ihrer Bandbreitenmessung zur Verfügung gestellt hat. m Schnitt erhält nur jeder achte Nutzer die vom Netzbetreiber versprochene Bandbreite. Besonders arm dran sind jene, die mit einem ADSL-Anschluss Vorlieb nehmen (müssen), der bloß acht bis 18 MBit/s im Downstream liefert. Ganze vier Prozent dieser Verbraucher können tatsächlich die volle Bandbreite ausnutzen. Bei schnelleren Anschlüssen steigt der Wert auf maximal 25 Prozent – insgesamt eine ernüchternde Ausbeute.

Wie wichtig ist uns noch mehr Wohlstand?

vor 6 Stunden 12 Minuten
Die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums ist eines der zentralen Ziele der deutschen Wirtschaftspolitik. Doch positive Wachstumsraten respektive ständig steigender Wohlstand machen uns nicht zwingend zufriedener – dies hat die Glücksforschung längst belegt. Natürlich sind Wirkungsketten und Zusammenhänge zwischen Wohlstand und Lebenszufriedenheit gegeben – allein schon deshalb, weil Wohlstand üblicherweise in marktwirtschaftlichen Systemen mit gut funktionierenden Institutionen erreicht wird, die den Menschen ein hohes Maß an individueller Freiheit sowohl im wirtschaftlichen als auch im privaten Bereich lassen. Wohlstand geht auch mit einer besseren Gesundheit einher; auch die Bildung ist positiv mit dem Wohlstand korreliert.

Franzosen stürzen Favoriten

vor 6 Stunden 13 Minuten
Die französischen Citoyens leben in spannenden Zeiten, wenn man es positiv sehen will. Noch nie wussten gut vier Wochen vor dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen am 23. April so viele Wähler nicht, wo sie ihr Kreuzchen machen oder ob sie überhaupt zur Wahl gehen sollen. Und noch immer geht es, anders als sonst, diesmal schon im ersten Wahlgang um die Wurst – nämlich darum, wer im zweiten Wahlgang am 7. Mai gegen Marine Le Pen antreten darf, die Führerin des rechtsextremen Front National, die seit Monaten in allen Umfragen, wenn auch knapp, führt (und jetzt erstmals auf die zweite Position abgerutscht ist). Kein Wunder, dass sich am 21. März knapp zehn Millionen Zuschauer Zeit für die erste von drei Fernsehdebatten der fünf aussichtsreichen Kandidaten genommen haben – etwa dreieinhalb Stunden! Bis weit nach Mitternacht! Das hatte es zuvor noch nie gegeben.

Rap-Ökonom verdrängt Politik

vor 6 Stunden 16 Minuten
Drei Jahre lang hat der Landtag das Stuttgarter Kunstgebäude okkupiert. Nun eröffnet es wieder mit einem Gipfeltreffen von Kunst und Theater, Theorie und Performance, globalen Künstlern und lokalen Initiativen. Um über Ökonomie anders nachzudenken. "Es kommt jeden Tag jemand mit einem Kistchen", sagt Christine Peters, die mit Iris Dressler das viertägige Gipfeltreffen organisiert, mit dem vom 30. März an in Stuttgart das Kunstgebäude am Schlossplatz wieder seine Pforten öffnet. Die Veranstaltung steht unter dem Titel: "Ökonomien anders denken". Neben Künstlern, Aktivisten, Philosophen, Theaterleuten, Filmemachern und Wissenschaftlern aus allen Teilen der Welt sollen auch lokale und regionale Initiativen Gelegenheit haben, sich vorzustellen.

Schlagercountdown: Zu allem bereit

vor 6 Stunden 17 Minuten
Es war Neugier. Ich hatte nur ins Erste hinübergeschaltet, weil die Sendung »Schlagercountdown - das große Premierenfest« in meinem TV-Guide als »die überraschende Show mit Florian Silbereisen« angekündigt stand. Was um alles in der Welt sollte da überraschend sein? Waren nicht Silbereisen und alles, für das er stand, von vollständiger Überraschungsfreiheit gekennzeichnet? Und war es nicht das, wonach sein Publikum dürstete, um in dieser verstörenden Welt des Wandels nicht vollends irre zu werden? Tatsächlich plumpste ich gleich in den öden Piraten-Mummenschanz einer Band namens »Santiago«. Mit der absehbarsten Melodie über den abgegriffensten drei Volksliedakkorden bot sie das erwartbare Notenmaterial für Leute, die Musik hassen, beschmiert mit einem dickflüssigen Mitsingtext à la »Wir halten zusammen«.

Fußball über den Kiez hinaus #4 Ungarn

vor 6 Stunden 19 Minuten
Redet man von Ungarn, so denken die meisten Menschen an Gulasch oder ungarische Salami, doch nicht als Herthaner. Wir denken natürlich an unseren Rekordspieler, Weinliebhaber und Cheftrainer Pál Dárdai. Mit seiner sympathischen, authentischen Art erobert er regelmäßig die Herzen der Fans. Neben Dárdai streiften noch zwei andere Ungaren im Trikot unserer Hertha. Auch „Jogginghosen-Träger“ Gabor Kiraly avancierte sich in seinen sieben Jahren (1997-2004) in Berlin zum absoluten Fanliebling und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit bei den Herthaner. Der dritte im Bunde ist Zoltan Varga, welche von 1969 bis 1971 die Fußballschuhe für unsere „alte Dame“ schnürte. In dieser Zeit erzielte er in 34 Spielen 9 Tore.

Es hat sich im Grunde gar nichts geändert

vor 6 Stunden 21 Minuten
Von seinem größten sportlichen Tiefschlag erfuhr der damalige Kugelstoß-Bundestrainer Hansjörg Kofink aus der Zeitung. Es war vor den Spielen 1972 in München, Olympia daheim ein Lebenstraum, Kofink trainierte drei deutsche Kugelstoßerinnen. Sie schafften alle die Qualifikation, undgedopt in hochanabolen Sportzeiten. Aber sie wurden nicht nominiert. "Der Abstand zur Weltspitze war dem DLV zu groß", erinnert sich Kofink heute; westdeutsche Funktionäre wollten nicht, dass saubere deutsche Frauen hinter der Konkurrenz aus dem Osten landeten. Kofink und seine Kugelstoßerinnen waren draußen, weil sie ehrlich waren. Kurz darauf trat er von seinem Traineramt im Deutschen Leichtathletik-Verband zurück. Kofinks Geschichte ist die eines Ausgestoßenen, die bis heute aktuell ist.

Kriegsverbrechen in Syrien

vor 6 Stunden 25 Minuten
Bundeswehr gibt Parlaments-Simulation Kollaboration bei Kriegsverbrechen in Syrien bekannt. Während „Sputnik“ sagt, der „Focus“ habe gesagt, NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“ hätten eine „Recherche“ gemacht, wird wieder einmal deutlich, wie ein Kriegsverbrechen des deutschen Militärs bekannt wird: durch das Militär.

BREXIT-Ersatzspieler: Russland in die EU aufnehmen

Mi, 29/03/2017 - 21:41
Der Ausstieg Großbritanniens aus der maroden Europäischen Union verheißt nichts Gutes. Man muss die Ausstiegsverhandlungen teuer und schmerzhaft gestalten, damit ja niemand mehr auf die Idee kommt diesem Beispiel zu folgen. Parallel dazu wäre es interessant einen Ersatzspieler für die ausscheidende, ehemalige Weltmacht für diesen maroden Verein begeistern zu können. Noch besser, wir würden auch eine echte Weltmacht als Ersatz für die abgesoffenen Engländer verpflichten können.

Ruanda klagt französische Generäle des Genozids an.

Mi, 29/03/2017 - 21:39
Ende 2016 hat die Regierung von Ruanda mehrere hohe französische Generäle angeklagt, Verbrechen gegen die Menschheit und auch Genozid begangen zu haben durch ihre Rolle beim Holocaust 1994 in Ruanda. Der Fall Ruanda gegen die französischen Generäle basiert darauf, dass die Franzosen die Interhamwe angefeuert und ausgebildet haben zu einer Hutu-paramilitärischen Miliz, die für die meisten Morde an dem Minderheiten-Volk der Tutsi und ihrer Anhänger verantwortlich waren.

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