Net News Feed

Subscribe to Net News Feed Feed
Up to Date - 24 / 7
Aktualisiert: vor 5 Minuten 18 Sekunden

Wikileaks enttarnt CIA-Programm

Di, 23/05/2017 - 22:18
Die massenhafte Übernahme von Windows-Computern durch den Erpresser-Trojaner "WannaCry" hat in den vergangenen Tagen große Wellen geschlagen. Doch die Ransomware befiel fast ausschließlich Windows-7-Rechner, deren Besitzer oder Administratoren das Betriebssystem nicht aktuell gehalten hatten. Wikileaks hat jetzt ein viel gefährlicheres Programm im Rahmen seiner "Vault 7"-Veröffentlichungen enttarnt, das sich im Arsenal der CIA befindet. "Athena" soll in der Lage sein, jede Windows-Version zu knacken und dem US-Geheimdienst ermöglichen, übernommene Computer auszuspionieren und auf dem befallenen System weitere Software zu installieren oder Daten zu löschen.

Wahlkampf nach Anschlag in Manchester

Di, 23/05/2017 - 22:16
Als Reaktion auf den Terroranschlag wurde der Wahlkampf ausgesetzt. Theresa May ist in ihrem Element: starker Staat, innere Sicherheit. Was heißt dieser Anschlag nun für Großbritannien und den Endspurt des Wahlkampfs für vorgezogene Neuwahlen am 8. Juni? Erst einmal herrscht quer durch alle politischen Lager Entsetzen und Einmütigkeit, der Wahlkampf ist auf Eis gelegt, voraussichtlich bis zum Wochenende. Großbritannien steht vereint gegen den Terror. Manchester ist Labour-Hochburg: Die linke Opposition hält 22 der 27 Wahlkreise im Parlament und 94 der 96 Sitze im Stadtrat. Als am 4. Mai zum ersten Mal ein Oberbürgermeister für den Großraum Manchester gewählt wurde, siegte Labour-Politiker Andy Burnham mit 63,4 Prozent.

Frontalangriff aufs Internet

Di, 23/05/2017 - 22:13
Netzsperren, unsichere Messenger und staatlich regulierte Inhalte, die Nutzer sozialer Plattformen zu Gesicht bekommen sollen: Britischen Internetnutzern könnte bei einem erwarteten Wahlsieg der Konservativen bei den anstehenden Parlamentswahlen eine gepfefferte Internetregulierung ins Haus stehen. Zu einem der Eckpunkte des letzte Woche veröffentlichten Tory-Wahlmanifests der Partei von Premierministerin Theresa May zählt eine Digitale Charta, die das Vereinigte Königreich zum „sichersten Platz online“ machen soll.

Brasilien: 40 Millionen im Streik gegen Temer

Di, 23/05/2017 - 22:11
Der neue Präsident Michel Temer will Brasilien eine neoliberale Schocktherapie verpassen. Doch die Menschen wehren sich. Proteste in zahlreichen Städten, von brennenden Barrikaden bis hin zum Versuch, zum privaten Wohnsitz des Präsidenten Michel Temer zu gelangen. Gestoppt nur durch massiven Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und Blendgranaten der Polizei. 40 Millionen Menschen legten am 29. April die Arbeit nieder. Es war der größte Generalstreik in der Geschichte Brasiliens.

Von der Leyen schickt Militärgeheimdienst gegen wütenden Bundeswehroffizier

Di, 23/05/2017 - 22:10
Seit ihrer Kritik an der "Führungsschwäche" der Bundeswehr scheint es bei den Offizieren zu rumoren, von der Leyen ist unter Druck. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hatte es gewagt, nach der Aufdeckung des unglaublichen Falls des rechten Oberleutnants Franco A. die Kultur der Bundeswehr zu rügen. Der Offizier hatte eine Masterarbeit aus rassistischer und rechtsextremistischer Gesinnung verfasst, durfte eine neue schreiben, hatte sich als syrischer Asylbewerber ausgegeben und wurde als solcher anerkannt.

Unheilvolle Allianz

Di, 23/05/2017 - 22:07
Israel und Saudi-Arabien auf Annäherungskurs. Es waren Stationen mit Symbolwert: Seine erste Auslandsreise als US-Präsident führte Donald Trump zuerst nach Saudi-Arabien, anschließend besuchte er Israel. Die historisch verfeindeten Länder haben sich jüngst einander angenähert – im Kampf gegen Iran und dessen Verbündete. Während seines Aufenthalts in Riad erklärte Donald Trump Iran zur größten Quelle der Instabilität im Nahen Osten. „Vom Libanon über den Irak bis nach Jemen, Iran finanziert, bewaffnet und trainiert Terroristen, Milizen und andere extremistische Gruppen, die in der Region Chaos und Zerstörung verbreiten.“

USA streichen Syriens Al Qaida von der Terrorliste

Di, 23/05/2017 - 22:04
Es stellt sich heraus, dass von der Terrorliste der USA und Kanadas gestrichen zu werden, so einfach ist, wie seinen Namen zu ändern. Während die Terrorliste der USA lange geheim und kontroversiell gewesen ist – als ob ”vernünftiger Verdacht” ausreicht, jedes beliebige Individuum als ”Terroristen” zu bezeichnen – fanden die mit Al Qaida verknüpften Terroristen-Banden heraus, dass sie mit einer kleinen Namens-Änderung von der Terroristen-Liste genommen werden kann.

Des deutschen Sparers Wunderhorn

Di, 23/05/2017 - 20:02
Sie haben es gehört, gesehen oder gelesen. Ein paar Tage lang wurde verbreitet, die deutschen Sparer hätten wegen der Niedrigzinspolitik 436 Milliarden Euro eingebüßt. Das sei ein Verlust von 5.317 Euro für jeden Deutschen, würde man die Milliarden auf die Bevölkerung umlegen. Da können Sie aber froh sein, dass Ihr Sparbuch nur unterdurchschnittlich bestückt ist! So haben Sie vielleicht nur 20, 50 oder 100 Euro verloren! Dafür trifft es die Reicheren um so kräftiger! Aber darauf will ich gar nicht hinaus. Es gibt ja noch zwei weitere Zahlen.

Wie deutsche Konzerne Malta als Geldparkhaus nutzen

Di, 23/05/2017 - 19:59
Auch deutsche Konzerne nutzen in großem Stil Tochterfirmen auf Malta, um ihre Steuern hierzulande zu drücken. Das geht aus Tausenden Dokumenten hervor, die der SPIEGEL gemeinsam mit seinen Partnern vom Recherchenetzwerk European Investigativ Collaborations (EIC) ausgewertet hat. Dem EIC waren in den vergangenen Monaten zwei Datensätze, die sogenannten MaltaFiles, zugespielt worden. Die Papiere erlauben einen tiefen Einblick in das maltesische System von Firmengründungen und legen die Inhaber dortiger Firmen offen. Demnach sind oder waren Dax-Konzerne wie BMW, BASF, die Deutsche Bank, Puma, Merck und Großunternehmen wie Bosch, K+S oder Rheinmetall mit Tochterfirmen auf der Insel vertreten. Allein die Lufthansa unterhält auf Malta 18 Tochterfirmen. Neben Flugzeugwartung und Flugzeug-Leasing sitzt dort auch die Pensionskasse der Airline.

Panama bleibt jetzt doch ein Steuerparadies

Di, 23/05/2017 - 19:56
Nach den Enthüllungen der Panama Papers hatte Präsident Varela mehr Steuertransparenz und Offenheit versprochen. Das hat sich das Land jetzt anders überlegt. Nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums bleibt Panama absehbar ein Paradies für Steuerflüchtlinge. "Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nicht davon auszugehen, dass Panama die mehrseitige Vereinbarungen der OECD (...) über den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten zeichnen wird", heißt es in einem Gesetzentwurf des Ministeriums, der dem Finanzausschuss des Bundestages am 8. Mai übermittelt wurde.

Die Terroristen haben euren Lebensstil längst geändert

Di, 23/05/2017 - 19:54
Was Hamad Abdel-Samad heute nach Manchester den Deutschen und Europäern zu sagen hat, ist geprägt von jener Klarheit, die im öffentlichen Diskurs abhanden gekommen ist. Hier seine Botschaft, frei ins Deutsche übertragen: Ich hasse es, wenn Journalisten und Radiostationen mich seit dem frühen Morgen anrufen, um meinen Kommentar zu Terrorattacken zu hören. Lange habe ich den Hörer nicht aufgenommen. Schließlich antwortete ich: Das einzige, das ich euch über diesen Anschlag sagen kann, ist, dass ich es nicht war. Ich kann euch nichts Neues sagen über meine Interviews und Bücher hinaus. Warum sollte ich Leute beraten, die mir zuhören, aber danach weitermachen wie vorher?

Das Geheimnis der rechten Augenbraue

Di, 23/05/2017 - 19:52
Roger Moore hat sich mehr reingetrickst als hochgearbeitet – doch alle sind ihm erlegen. Jetzt ist der charmanteste aller James-Bond-Darsteller gestorben. Als ich einmal 15 Minuten mit Roger Moore bekam, sprach er fast nur über den Tod. Dauernd drehte er jedes Thema auf seine Hypochondrie, empfahl Ärzte, fragte mich, ob ich schon mal eine Vorahnung gehabt hätte, woran ich sterben werde und sprach ausgiebig über seine Polyneuropathie – eine Nervenerkrankung, wegen der er das Gefühl in den Füßen verloren hatte. Auch machte er keinen Hehl aus seiner Angst vor dem Tod. Angesprochen darauf, gab er die schönstmögliche aller Antworten: „Ich will nicht sterben, weil das Leben so verdammt schön ist". Heute, genau 8 Jahre später, erlag Roger Moore einem Krebsleiden in Gstaad in der Schweiz.

Diesel-Affäre erreicht neue Dimension

Di, 23/05/2017 - 19:50
Mehr als 200 Ermittler durchsuchten verschiedene Gebäude beim Autohersteller Daimler. Es geht um den Verdacht des Betruges und der strafbaren Werbung im Zusammenhang mit der Manipulation von Diesel-Abgaswerten. Als der Diesel-Skandal bei Volkswagen aufgeflogen war, hatte sich Daimler deutlich distanziert. Das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg fordert in der Frage um mögliche Fahrverbote für Dieselautos nun ein energisches Vorgehen der Bundesregierung.

Trumps Reisen: Der Waffenverkäufer auf dem Weg zum Papst

Di, 23/05/2017 - 19:47
Mit einem milliardenschweren Waffendeal als einzig konkretes Ergebnis im Gepäck reist US-Präsident Trump heute zum Papst nach Rom, zur letzten Station seiner großen Friedens-Tour. Es wird ein Fototermin, bei dem es dem katholischen alt-right-Reisebegeleiter Steve Bannon behaglicher zumute sein dürfte als in Riad. Viel mehr ist von dem Treffen im Vatikan nicht zu erwarten. Die Gegensätze der Anschauungen zwischen dem "Anwalt der Armen" und dem Milliardär an der Spitze der kriegsführenden Supermacht sind zu groß, als politisch irgendetwas Relevantes zu erwarten.

Bild.de verbreitet falsche Vermisstenfotos aus Manchester

Di, 23/05/2017 - 19:45
Im Onlinejournalismus muss es schnell gehen, und bei dem Tempo fehlt häufig die Zeit für eine saubere Recherche. In Breaking-News-Situationen, wie aktuell wegen des Anschlags in Manchester nach einem Popkonzert, muss es meistens noch schneller gehen. Und dann passieren Fehler wie dieser hier. Auf der Startseite präsentierte Bild.de heute morgen eine Collage mit 25 jungen Menschen, die nach der Explosion im Foyer der Konzerthalle angeblich vermisst werden sollen. Die Quelle dafür: ein Tweet einer Privatperson.

Wolfgang Schäuble und die Griechenland-Rechnung

Di, 23/05/2017 - 19:43
Acht Stunden waren nicht genug: Am späten Montagabend beendete die Eurogruppe ihre Sitzung, ohne in der Causa Griechenland zu einer Einigung zu kommen. Es ist also weiterhin offen, ob Griechenland trotz der in der Vorwoche verabschiedeten zusätzlichen Sparmaßnahmen die nächste Tranche aus dem derzeit laufenden dritten Rettungspaket erhält. Laut Angaben von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem wird es frühestens beim nächsten Eurogruppen-Treffen am 15. Juni eine Entscheidung geben.

Programmbeschwerde zum Film NSU-Komplex und Antwort des BR-Rundfunkrates

Di, 23/05/2017 - 19:42
Am 14.02.2017 schrieb ich dem BR-Rundfunkrat eine Programmbeschwerde, heute ging die abgeschlägige Antwort ein. Dadurch wird sichtbar, dass die Einwände nicht ernst genommen werden.

Donald Trump gegen den Djihadismus

Di, 23/05/2017 - 19:17
Die Rede Donals Trump’s vor den Führern der Moslemischen Welt markiert einen radikalen Wechsel der US-Militärpolitik. Inzwischen ist der Feind nicht mehr die Arabisch-Syrische Republik, sondern der Djihadismus, d.h. das strategische Werkzeug Großbritanniens, Saudi-Arabiens und der Türkei. Während seiner Wahlkampagne hatte Donald Trump gleichzeitig erklärt keine Regierungen mehr stürzen und dem islamistischen Terror ein Ende setzen zu wollen. Seit seiner Wahl versuchen seine Gegner ihn zu zwingen ihre Politik weiter zu verfolgen: Mit Unterstützung der Muslim-Bruderschaft die Arabisch-Syrische Republik zu stürzen.

Manchester: verdächtiges Timing

Di, 23/05/2017 - 19:15
Der Bombenanschlag auf ein Pop-Konzert in Manchester wird starke Auswirkungen auf die Neuwahlen am 8. Juni haben. Das Timing scheint fast maßgeschneidert zu sein, um den nötigen politischen und medialen Rummel im Vorfeld zu schaffen. Zwei Wochen sind hierfür ein geeigneter Zeitrahmen und das macht die ganze Angelegenheit so verdächtig. Höchstwahrscheinlich handelt es sich erneut um islamistischen Terror, was bedeutet dass davon die Konservativen und UKIP profitieren würden, die einen harten Brexit wollen. Einer der wichtigsten Streitpunkte ist die Kontrolle über die Grenzen.

Islamischer Staat schreibt sich Anschlag in Manchester zu

Di, 23/05/2017 - 19:13
Seltsam ist, dass die "Nachrichtenorganisation" des Islamischen Staats im Bekennerschreiben den Anschlag nicht als Selbstmordanschlag darstellt. Bislang bekannte sich der Islamische Staat meist erst dann zu Anschlägen, wenn der Täter tot war und zum Märtyrer wurde. Es wurde dann auch herausgestrichen, dass der Täter zum Märtyrer wurde. Es heißt nun aber, ein "Kalifatssoldat" habe es geschafft, "Sprengsätze mitten in die Versammlung von Kreuzfahrern" - in einem "schamlosen Konzertsaal" - anzubringen und zu detonieren. Das sei aus Rache gegenüber den Invasionen in die Länder der Muslime und zur Terrorisierung der Ungläubigen geschehen. Gesprochen wird von 30 Toten, angedroht werden weitere, noch schlimmere Anschläge.

Seiten